Kinderpony_Synod Glory
Welshpony_TypC

Vortragsreihe
Wissensvermittlung

für Kinder & Erwachsene

Uns ist es eine Herzensangelegenheit den jungen Menschen und Erwachsenen auf unserem Bauernhof die Möglichkeit zu geben, über Pferde zu lernen, sie zu verstehen und zu begreifen. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig der richtige Umgang mit dem Pferd vom Boden aus ist, und Wissen zu vermitteln. Wir bieten keinen Reitunterricht oder spezialisierte Kurse an. Gerne sind wir euch bei der Wahl von Trainern und Reitschulen behilflich. Unsere Kurse sind für Menschen die an ECHTEN WISSEN rund ums Pferd interessiert sind:

  • Einsteiger
  • Wiedereinsteiger
  • Eltern-Kind-Gespanne
  • fortgeschrittene Freizeitreiter auf der Suche nach neuen Herausforderungen mit dem Pferd
  • und für Kinder und Jugendliche, die nach der Reitschule auf der Suche nach Reitbeteiligungen, Pflegepferden oder einem eigenen Pferd sind.

Da wir unsere Nachzucht in erfahrene Hände verkaufen möchten, ist es uns wichtig, in den Workshops den Kindern und Erwachsenen Wissen zu vermitteln, das an die Reitausbildung anknüpft. Wir hatten in den vergangenen Jahren auch immer wieder mit Interessenten an Reitbeteiligungen zu tun und mussten feststellen, dass sehr oft die reiterlichen Fähigkeiten ausgebildet sind, jedoch das notwendige Knowhow fehlt um sich selbstständig um ein Pferd zu kümmern. Wie der Name es schon verrät, geht es in den Reitschulen darum, reiten zu lernen. Wir möchten jedoch Wissen vermitteln, welches im Reitunterricht keinen Platz findet. Einen ganz besonderen Bildungsauftrag sehen wir auch in der Wissensvermittlung bei Eltern, die ihren Kindern den Umgang mit Pferden ermöglichen. Wir bieten auch Beratungsgespräche an. Von der Wahl des richtigen Weiterbildungsangebotes bis hin zum Pferdekauf sind wir gerne für Sie da. 

 

 

 

Hier möchten wir ECHTES WISSEN rund ums Pferd anbieten, damit der Start im selbstständigen Umgang mit den Pferden glückt. Denn Reiterpass oder Reiternadel qualifizieren vor allem zum Reiten. Bevor man jedoch sein erstes eigene Pferd/Pflegepferd oder Reitbeteiligung anstrebt, sollte man sich auch noch mit weiteren Themenschwerpunkten auseinandersetzen. Es ist der breiten Masse bekannt, dass ein Pferd ein Herden- und Fluchttier ist. Wie wir jedoch auf diese Tatsache im Umgang mit dem Pferd eingehen sollten, ist für manche noch nicht klar. Wie kann ich zum Beispiel einem Pferd ein Sicherheitsgefühl vermitteln, dass Vertrauen schafft. Was hat es mit dem Prinzip „wer bewegt wen?“ auf sich? Wie kann ich achtsam und fair eine Beziehung zu meinem Pferd aufbauen und worauf ist im täglichen Umgang zu achten? Und haben Sie gewusst, dass Pferde oft als stur, widersetzlich und frech abgestempelt werden, obwohl sie eigentlich guten Willens sind, unser Verhalten und Signale jedoch nicht verstehen und sich dementsprechend ganz natürlich verhalten. Sehr oft wird diesbezüglich die Gerte ungerecht, zum falschen Zeitpunkt oder in der falschen Intensität angewendet. Denn auch der Umgang mit der Gerte sollte gelernt sein.  Ganz vielen Menschen ist auch gar nicht bewusst was ein Pferd im Umgang mit den Menschen alles lernen muss. Das Pferd muss lernen angefasst zu werden, das angebunden sein, das Spazierengehen, das ruhige Stehen am Putzplatz, das Hufe geben, das Zurücktreten uvm. muss erarbeitet werden und kann nicht einfach vom Pferd vorausgesetzt werden. Wenn ein Pferd das und vieles mehr nicht gelernt hat, kann man es auch nicht von ihm verlangen. Dies und viel mehr, möchten wir in unseren Workshops gemeinsam mit unseren Welshponys vermitteln. 

Lernen wir gemeinsam und erlangen wir die Kompetenz, dass wir erkennen, wo im Umgang mit dem Pferd wir vielleicht auch an uns selbst arbeiten müssen.

In einer Sattelkammer sammeln sich schnell Ausrüstungsgegenstände für Pferd und Reiter an, die überflüssig sind oder die den gewünschten Nutzen nicht erfüllen. Daher sollte man schon vor der Anschaffung gut überlegen, welche Sachen Sinn machen und welche lieber im Pferdefachgeschäft bleiben. 

Wir möchten in der Kursreihe unterschiedlichste Ausrüstungsgegenstände auf unseren Pferden ausprobieren, die Sinnhaftigkeit besprechen und die richtige Handhabung erklären.  

 

Genauer besprechen werden wir: 

– Bodenarbeitsseil und Knotenhalfter: einfach nur hübsch oder gibt es mehr zu beachten?

– Sättel:  Arten, Passform und Eignung. Wussten Sie, dass ein Sattel dem Pferd und Menschen passen sollte um Probleme bei der Gesundheit und beim Reiten zu vermeiden. Worauf kommt es an, und wo kann ich mir Rat holen. 

– Zäumungen: von gebisslos bis zur Kandare. Oder doch lieber nur mit Halsring reiten? Wie wird ein Zaumzeug richtig eingestellt und verschnallt, und warum ist das so wichtig. 

– Die viel diskutierten Hilfszügel. Welche Arten gibt es? Sind sie wirklich sinnvoll? Was sollte Pferd und Mensch schon können, bevor überhaupt ein Hilfszügel zum Einsatz kommt. Hilfszügel setzen Wissen voraus, dass unbedingt vorhanden sein sollte. 

– Kappzaum, Longiergurt und Longen. Welchen Möglichkeiten gibt es um die Longenarbeit abwechslungsreich zu gestalten und welche Ausrüstungsgegenstände werden benötigt. Welche Qualität eignet sich am Besten und worauf ist bei der Passform von Kappzaum und Longiergurt zu achten. Soll ich den Longiergurt über den Sattel oder ohne verschnallen?

– Gerten, welche sind am besten geeignet und für welchen Zweck. Auch bei Gerten geht es nicht nur um die Optik.  

– Bandagen, Garmaschen: Warum werden sie benützt und wie werden sie richtig angebracht? 

uvm. 

Man könnte über fast jeden Ausrüstungsgegenstand und seinen Gebrauch sicherlich ein ganzes Seminar abhalten. Wir werden in den Workshops die Sachen auf unseren Pferden ausprobieren und bei individuellen Interesse, genauer auf einzelne Dinge eingehen. Zum Thema Doppellonge gibt es jedoch einen eigenen Workshop. 

Bodenarbeit ist die Grundlage jeder Reitweise und jeder Pferd-Mensch Beziehung. Sie dient als Mittel für Beziehungsaufbau, Gymnastizieren und Ausbildung. Erhalten Sie einen Überblick über die vielen Möglichkeiten der Arbeit mit dem Pferd vom Boden aus. Ganz oft höre ich von Reitern, das Longieren sei zu langweilig und sinnlos für sie. Stupides zirkeln des Pferdes. Das kann ich persönlich nicht bestätigen. Longieren verlangt von mir vollste Konzentration und ständiges Mitwirken und hat nichts mit „Pferd im Kreis, rund um mich laufen lassen“ zu tun. Die abwechslungsreiche Arbeit an der Longe ist für mich und unsere Pferde immer eine Herausforderung und ein Mehrwert. Wenn auch Sie gerne Spaß am Longieren finden möchten, den Nutzen verstehen möchten und neue Wege des Longierens kennenlernen möchten, lade ich Sie ein, Ihr Wissen zu erweitern. 

Gemeinsam mit unseren Pferden möchten wir ein paar Methoden der Bodenarbeit und des Longierens kennenlernen, und euch für diese Arbeit mit den Pferden vom Boden aus begeistern. Im Training mit unseren Pferden fließen viele Methoden der Bodenarbeit ein. Wir nützen das tolle Bildungsangebot, dass durch zahlreiche, spezialisierte Trainer angeboten wird. Von klassischer Longenarbeit, Doppellonge, Cavalettiarbeit, über Bodenarbeit nach akademischer Reitkunst, bis hin zu Natural Horsemanship und Tellington Methoden uvm. Gerne möchten wir euch Einblicke in die unterschiedlichsten Methoden geben und eure Begeisterung wecken. Gerne organisieren wir dann auch Kurse mit spezialisierten Trainern bei uns am Hof, wenn von Ihrer Seite aus Interesse besteht.


Ich persönlich halte generell nicht viel von einer einzigen Methode in der Pferde- und Reiterausbildung. Die Vielfalt die sich uns bietet sollte genützt werden. 

Wir möchten in unseren Vorträgen mit unseren Pferden lehren, dass es nicht darauf ankommt, sich mit Gewalt beim Pferd durchzusetzen. Das fängt schon beim Führen und Putzen an. Wenn ich mein Pferd wegschieben muss, und am Führstrick zerren damit es hier bleibt, wird sich sehr schnell herausstellen, dass das Pferd der stärkerer Partner in dem Spiel ist. Lernen wir jedoch richtig mit den Pferden zu kommunizieren, ihr Verhalten zu verstehen, das Prinzip von „wer bewegt wen?“ kennenlernen, und eine gute Führungspersönlichkeit zu entwickeln, werden wir Sicherheit ausstrahlen und das Vertrauen der Pferde erhalten.

Das führt dazu, dass wir unsere Pferde kontrolliert vom Boden und vom Sattel aus bewegen können, ohne Kraft anzuwenden oder Gewalt! 

Der Weg dorthin beginnt nicht am Reitplatz oder beim Training, sondern in unseren Köpfen und im täglichen Umgang mit dem Pferd. Wenn wir verstehen, dass die Pferde nicht mit Vorsatz gegen uns arbeiten, sondern Tiere sind, die ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis haben und deshalb dem Leittier folgen welches Sicherheit ausstrahlt, das vertrauenswürdig ist, klar in seinen Aufforderungen ist sowie fair und konsequent handelt, dann werden wir mit unseren Pferden auf eine viel spannendere Reise gehen als bisher. 

 

Kommunikation am Boden und die Sache mit der Körpersprache. Gerade wenn einem der Weg aus der Reitschule hin zu einer Reitbeteiligung, einem Mietpferd oder einem eigenen Pferd führt, sollte man sich über die richtige Kommunikation mit dem Lebewesen Pferd nochmal gut auseinandersetzen. Aber auch langjährige Pferdebesitzer sind eingeladen neue Wege mit ihrem Pferd zu beschreiten und über selbstreflektiertes Arbeiten mit den Tieren nachzudenken. Das vermeidet einige Missverständnisse, Frustration und auch Gefahrensituationen. 

Ein Pferd ist stärker als wir, daher ist es ratsam mit den richtigen Signalen das Pferd kontrolliert vom Boden aus zu bewegen – ohne Kraft anzuwenden. Aber die richtige Kommunikation ist auch im täglichen Umgang mit dem Pferd wichtig. Wie holt man ein Pferd aus der Herde? Wie verschiebe ich ein Pferd am Putzplatz richtig? Wie schaffe ich es ohne Probleme die Hufe auszukratzen? Welche Signale können auf Schmerzen hindeuten?  Wie gehe ich damit um, wenn sich ein Pferd nicht von mir führen lässt? Was hat es mit dem Prinzip „Wer bewegt wen“ auf sich? Wie viel „Druck“ brauche ich, um ein Pferd zu bewegen? Und wie reagiere ich, wenn es gefährlich wird und kein/e Reitlehrer/in zur Stelle ist? Wo kann ich mir Hilfe suchen, wenn ich nicht mehr zurecht komme und Probleme entstehen? Und wie reagiere ich wenn in mir Wut, Frustration und Angst aufkommen, weil das Pferd nicht so „funktioniert“ wie wir es uns vorstellen. Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie ihr reagiert, wenn sich ein Pferd auf euren Fuß stellt oder sich am Putzplatz gegen euch stemmt und die Hufe einfach nicht geben will. Hand aufs Herz, wer von euch hat gedacht: „Jetzt mach schon, du unwilliges, stures Tier!“ Und wer von euch hat gedacht: „Was ist los? Hab ich mich nicht klar ausgedrückt? Hast du Schmerzen? Hat das Pferd vielleicht noch nicht gelernt oder es verlernt, wie man respektvoll mit einen Menschen umgeht und auf seine Signale reagiert? Sollten wir in unserer gemeinsamen Arbeit wieder einen Schritt zurück gehen zur Basisausbildung und uns nochmals aufeinander abstimmen.“

 

Gemeinsam mit unseren Welshponyfohlen und Jungpferden möchten wir Ihnen Wissen über die Fohlen- und Jungpferdeausbildung mitgeben. Es gibt nichts schöneres, als sein Pferd schon von jungen Jahren an zu begleiten und selbst auszubilden. Wir möchten Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen und Ihnen Wissen, Fähigkeiten und Strategien mit auf den Weg geben, die Ihnen helfen Ihr Ziel zu erreichen. Welche Ziele sollten Sie sich setzen? Wann ist der richtige Zeitpunkt für welche Ausbildungsschritte? Wo können Sie sich weiterbilden, und welches Wissen sollten Sie sich unbedingt aneignen.  Soll ich mein Pferd zum Anreiten an jemand anderen übergeben und wenn ja, welche Ausbildungsschritte kann ich schon zu Hause vom Boden aus selbst durchführen, damit der Start in die Reitpferdkarriere glückt?

 

Es gibt unzählige Bücher und Herangehensweisen in der Pferdeausbildung. Wir möchten Ihnen helfen den Überblick zu bewahren, wir möchten Ihnen Mut machen und Sie bei Ihrem Traum unterstützen. Finden Sie Ihren individuellen Weg mit Ihrem Jungpferd. Wir zeigen Ihnen wie Sie selbstbewusst Ihre Ziele umsetzen und dabei klar, fair und konsequent bleiben können. 

Bei manchen Terminen gibt es Themenschwerpunkte die angegeben sind. Bei allen anderen Terminen richten sich die Themenschwerpunkte nach den Teilnehmern. Grundsätzlich geht es aber bei allen Kursen um die oben genannten Inhalte und das Einsteigen ist jederzeit möglich. Da max. 4 Teilnehmern an einem Termin starten, kann ich individuell auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse eingehen. 

 

13. Jänner 09.00-11.00 Uhr – Theorieworkshop Erwachsene „Grundlagen der Jungpferdeausbildung – Finde deinen Weg mit deinem Jungpferd.

20. Jänner 09.00-10.00 Uhr – Erwachsenenworkshop (ausgebucht)

20. Jänner 15.00-16.00 Uhr Kinderworkshop 

21. Jänner 09.00 – 11.00 Uhr – Erwachsenenworkshop 

23. Jänner 09.00 – 11.00 Uhr – Kinderworkshop (ausgebucht)

27. Jänner 09.00 – 10.00 Uhr  – Erwachsenenworkshop (ausgebucht)

27. Jänner 15.00-16.00 Uhr – Kinderworkshop

28. Jänner 09.00 – 11.00 Uhr  – Erwachsenenworkshop 

28. Jänner 15.00 – 16.00 Uhr Kinderworkshop

29. Jänner 14.00 – 16.00 Uhr – Erwachsenenworkshop 

30. Jänner 09.00 – 11.00 Uhr – Erwachsenenworkshop


3. Februar 15.00 16.00 Uhr – Kinderworkshop

4. Februar 09.00 – 10.00 Uhr – Kinderworkshop

4. Februar 14.00 – 16.00 Uhr – Erwachsenenworkshop 

6. Februar 09.00-11.00 Uhr – Erwachsenenworkshop

10. Februar  18.00-20.00 Uhr – Theorieworkshop „Longieren“

11. Februar 14.00-16.00 Uhr – Erwachsenenworkshop Verladetraining mit unseren Pferden * könnte auch zu anderen Terminen stattfinden, bei Interesse bitte melden.

24. Februar 15.00 – 16 Uhr – Kinderworkshop

25. Februar 15.00 – 16 Uhr – Kinderworkshop

 

Weitere Termine und Einzeltrainings mit unseren oder euren Pferden jederzeit möglich. Ebenso könnt ihr unseren Anhänger gegen eine Leihgebühr von € 50,- pro Tag gerne für Verladetrainings ausleihen. Bitte um direkte Anfrage 0681/84085834

 

Kurseinheiten dauern jeweils 1 oder 2 Stunden. Die Kurse finden in Kleingruppen von 4 Personen bei und mit unseren Pferden im Stall statt. Teilweise ist die Teilnahme mit eigenen Pferden möglich. Kostenbeitrag pro Kursstunde € 20,- / 2h Kurs also € 40,-

Kursgruppen Kinder (K) von 5-12 Jahren. Jugendliche (J)  von 12-15 Jahre. Erwachsene (E) ab 15 Jahren.
Die Kursinhalte werden je nach Altersgruppe gestaltet und da die Kurse nur in Kleingruppen stattfinden, können wir auch auf individuelle Interessen näher eingehen. Weitere Kurstermine für die jeweiligen Altersgruppen bitte direkt anfragen.

 

Manuel & Karina Fischer 0681 840 85 834

 

 

 

 

 

 

 


Adresse / Kontakt / Impressum

Biohof Naturzeit Faakersee / Karinthia’s Welsh Pony
Manuel Fischer / Strandbadstraße 9

9580 Drobollach am Faaker See Kärnten/Österreich

Tel: +43 (0) 4254 3312 

Mobil: +43 (0) 681 84085834  

Mail: MANUEL.FISCHER@BIOHOF-NATURZEIT.AT